
Madrid, Spanien. — Mit dem festen Ziel, den Schutz der Kinderrechte im Justizsystem zu stärken, nahm die Justiz der Dominikanischen Republik an der fünften Ausgabe des Weltkongresses zum Thema Kinderrecht teil, der vom 2. bis 4. Juni an der Päpstlichen Universität Comillas in Madrid stattfand.
Dieses wichtige internationale Ereignis brachte mehr als 4,000 Menschen zusammen, darunter Rechtsexperten, Akademiker, Vertreter internationaler Organisationen und junge Führungskräfte aus der ganzen Welt, die alle das gemeinsame Interesse vereint, zum Schutz der Grundrechte von Kindern beizutragen.
Die dominikanische Delegation wurde von Richterin Vanessa Acosta, einer Richterin der Ersten Kammer des Obersten Gerichtshofs, angeführt; begleitet wurde sie von den Richtern Olga María Guzmán, einer Richterin des Berufungsgerichts für Kinder und Jugendliche von San Cristóbal, und Juan Sabino, dem Vorsitzenden Richter des Berufungsgerichts für Kinder und Jugendliche von San Pedro de Macorís.
Unter dem Motto „Auf dem Weg zu einer kindzentrierten Justiz: Prävention und Reaktion auf Gewalt gegen Kinder in Justizsystemen“ diente die Konferenz als Plattform zur Diskussion der dringendsten Herausforderungen und Strategien zum Aufbau inklusiverer, zugänglicherer und kinder- und jugendgerechterer Justizsysteme.
Während des Treffens wurden Ansätze gefördert, die sich auf das Wohl des Kindes konzentrieren. Dabei wurde die Notwendigkeit wirksamer juristischer Reaktionen auf Situationen von Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung hervorgehoben, denen Minderjährige in verschiedenen Kontexten ausgesetzt sind.
Die Teilnahme der dominikanischen Justiz an diesem globalen Forum steht im Einklang mit ihren institutionellen strategischen Säulen, die eine menschenzentrierte Justiz, uneingeschränkten Zugang zum Recht und institutionelle Stärkung fördern. Sie bekräftigt zudem das Engagement des Landes für ein reaktionsfähiges, schützendes Justizsystem, das an die Bedürfnisse der Schwächsten angepasst ist und die Rechte von Kindern und Jugendlichen respektiert.
Der Kongress wurde organisiert von Land der Männer Stiftung, Penal Reform International (PRI), die Internationale Vereinigung der Jugend- und Familienrichter (IAYFJ), die Globaler Campus of Human Ihre Rechte und der Päpstlichen Universität Comillas. Auf nationaler Ebene wurde die Veranstaltung vom spanischen Ministerium für Jugend und Kinder und der Stiftung Tierra de Hombres, Spanien, unterstützt. Letztere ist für die Koordinierung iberoamerikanischer institutioneller Netzwerke und Interessenvertreter zuständig.
Zum Abschluss der Konferenz wurde die Globale Erklärung von Madrid vorgestellt, ein Dokument, das die Prioritäten und Verpflichtungen der Teilnehmer zusammenfasst, um weiterhin eine transformative Gerechtigkeit zu fördern, die Kindern und Jugendlichen die Selbstbestimmung überlässt.
Durch ihre Präsenz und aktive Teilnahme stärkt die dominikanische Justiz ihre Position auf der globalen Agenda der Jugendgerichtsbarkeit und unterstützt Systeme, die sichere und gerechte Umgebungen für Kinder garantieren, sowohl im Land selbst als auch in der gesamten iberoamerikanischen Region.
